LF 1 (4) Erasmus von Rotterdam

„Wer aber waren vornehmlich diejenigen, die sich aus Lebensüberdruß selbst den Tod gaben? Waren es nicht die Freunde der Weisheit? … Ihr seht wohl nun, was geschehen würde, wenn der Durchschnittsmensch sich einfallen ließe, weise zu sein.“ Zitiert nach Svenja Flasspöhler, Gibt es einen guten Tod? philosophie Reclam 2018, die die Frage anfügt, „Was wenn …

Zu LF 11 Soll der Mensch in Furcht und Hoffnung leben? Teil III

Alles, was lebt, folgt dem Trieb der Selbsterhaltung und der Entfaltung des eigenen Seins. Es ist der Lebensprozess des fortdauernden Fressens und Gefressen Werdens. Alles ist in Sorge um seine kleine Existenz und in der Angst um seine eigene Sicherheit. „Die Selbstliebe und der Wille, am Leben zu bleiben und sich zu bewahren, ist angeboren …

Zu LF 11 Soll der Mensch in Furcht und Hoffnung leben? Teil II

Die späteren Drohungen, Augustinus und seine Nachfolger, die Selbsttötung sei eine ganz besonders schwere Sünde, sind kirchengeschichtliche Festlegungen. Die Kirche musste handeln, weil in der spätrömischen Zeit zahlreiche der frühen Christen mit Freude den Tod suchten, als Sprung in die Seligkeit. Wenn wir genauer hinschauen, so muss an der Sternberger-Vorgabe, wir sollten uns vom Mythos …